Viele Bewerter vor ihr haben es auf den Punkt gebracht: das Hotel ruht sich ein wenig auf seiner Lage mit dem separaten Eingang nach Chichen aus.
Die Anlage an sich ist sehr schön mit toller Flora, die gut erklärt ist, drei Pools und kolonial anmutenden Unterkünften. Ich hatte ein Superior Zimmer (101) mit Blick auf das Observatory, auf den ich aber gern verzichtet hätte, denn ab morgens um sieben brummten die Busse mit laufendem, Motor direkt unter meinem Fenster. Da die Wände eigentlich klappbare Luftschlitze sind, waren die Oropax auch keine große Hilfe. Hier vielleicht auf ein Zimmer nach hinten achten oder einen der Bungalows mieten, die mir allerdings sehr dunkel von außen vorkamen.
Meine Bemängelung der nicht kühlenden Minibar nahm man lächelnd zur Kenntnis, aber es tat sich nichts. An der Bar, wo ich mir dann abends ein Glas mit Eis holte, bekam ich nur ein lapidares "we know" zum Thema gesagt.
WiFi gibt es nur in der Lobby, und dort auch nicht wirklich, was ich bei den Preisen eine Frechheit finde. Im tiefsten Laos hatte ich besseren Empfang. Auch dies ist bekannt, wird aber mit einem Schulterzucken abgetan.
Wer den Mittagsmassen am Buffet entgehen möchte, hat eine gute Alternative in der Snackbar in Richtung Eingang Ruinen mit nettem Personal oder im A la Carte Restaurant. Bei beiden erspart man sich auch die krampfhafte Folklore beim Essen.